09.07.2026 – Die BBS am Museumsdorf Cloppenburg verabschiedeten zum Schuljahresende langjährige Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand. In kreativen und unterhaltsamen Reden fanden die Schulleitungs- und Personalratsmitglieder sowie die Pensionäre selbst Abschiedsworte, welche von Applaus und Gelächter aus dem Kollegium begleitet wurden.
Die Pensionäre
Kai von Oesen wurde nach 30,5 Jahren an der BBS am Museumsdorf in den Ruhestand verabschiedet. Der gelernte Kaufmann im Groß- und Außenhandel kam als Quereinsteiger mit wirtschaftswissenschaftlichem Studium und Schwerpunkt Handel ins Referendariat. Er unterrichtete jahrelang im Groß- und Außenhandel, im Einzelhandel, in der Berufsfachschule Wirtschaft sowie im Beruflichen Gymnasium, wo er etlichen Abiturient*innen die Volkswirtschaftslehre näherbrachte. Zudem hatte er die Teamleitung für den Bildungsgang Groß- und Außenhandelsmanagement und für die Zusatzqualifikation „Kaufleute für internationale Geschäftstätigkeit“ inne. 2011 baute er letztere gemeinsam mit dem damaligen Koordinator auf und geleitete seitdem 16 Gruppen zum Abschluss. Stellvertretender Schulleiter Folker Arndt würdigte den Werdegang seines Kollegen in einer humorvollen Rede mit dem Titel „Die Kraniche des Oesenkai“. Der Pensionär selbst bedankte sich: „Ich habe mich hier sau wohl gefühlt.“.
Vivian Wollnitza verstärkte seit dem Jahr 2000 das Kollegium der BBS am Museumsdorf, wo sie die Fächer Deutsch und Wirtschaft unterrichtete. Die gelernte Bankkauffrau hatte zuvor ein Lehramtsstudium für berufsbildende Schulen sowie das Referendariat absolviert und war zunächst an der BBS in Nienburg tätig. Abteilungsleiterin Sabrina Loxen beschrieb ihren beruflichen Weg als geprägt von Neugier, Zielstrebigkeit und der Bereitschaft, sich stets neuen Herausforderungen zu stellen. In ihrer Abschiedsrede betonte sie: „Diese Mischung aus Konsequenz, Gelassenheit, Humor und Herzlichkeit hat dich ausgezeichnet. Deshalb wirst du uns nicht nur als engagierte Lehrerin, sondern vor allem als liebenswerte Kollegin in Erinnerung bleiben.“.
Dörte Rehling-Fresenborg war 39 Jahre an der BBS in Cloppenburg. Die gelernte Hauswirtschafterin begann 1985 ihre Ausbildung zur Fachpraxislehrerin an der BBS in Wildeshausen und war seit März 1987 an der BBS am Museumsdorf tätig – mit einem breiten Einsatzspektrum von Kinderpflege bis Hauswirtschaft, Berufsvorbereitungsjahr und Berufseinstiegsklassen sowie Gastronomie- und Pflegeklassen, deren Aufbau sie maßgeblich mitgestaltete. Auch für das Kollegium engagierte sie sich sichtbar, etwa mit der alljährlichen Weihnachtsdekoration. Schulleiter Günter Lübke dankte für „unermüdlichen Einsatz, Leidenschaft, Kreativität und ein Stück Schulgeschichte“, die sie mitgeschrieben habe. Sie hätte nicht nur Aufgaben erledigt, sondern auch das Miteinander im Team mit Freude und Leichtigkeit ausgefüllt. Dörte Rehling-Fresenborg selbst erklärte: „Ich bin immer gerne in die Schule gegangen. Ich bin stolz ein Teil dieser Schulgemeinschaft gewesen zu sein. Mit Schüler*innen zu arbeiten, ihnen etwas mitzugeben, ist so wertvoll. Der Lehrerjob ist ein ganz wunderbarer Beruf.“
Bild (v.l.n.r.): Die Pensionäre Dörte Rehling-Fresenborg, Kai von Oesen, Vivian Wollnitza [Fotograf: Christian Härtel]






