Berufs­fach­schu­le Pfle­ge

    ☼ Pro­fil in Kurz­form

    • Klas­sen­be­zeich­nung: BFL
    • Berufs­be­reich: Gesund­heit und Pfle­ge
    • Dau­er: 3 Jah­re
    • Berufs­ab­schluss: Pfle­ge­fach­kraft

    ☼ Jetzt anmel­den

    Sie sind inter­es­siert an einer Aus­bil­dung in der Pfle­ge?

    Dann schau­en Sie sich die Beschrei­bung die­ses Bil­dungs­an­ge­bots hier genau an.

    Wenn Sie dar­über hin­aus Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen und eine Bera­tung wün­schen, kön­nen Sie das über unser Kon­takt­for­mu­lar orga­ni­sie­ren.

    ♦ Zukunfts­per­spek­ti­ve

    Mit dem Pfle­ge­be­ru­fe­ge­setz wer­den ab dem Jahr 2020 die Aus­bil­dun­gen in der Kranken‑, Kin­der­kran­ken­pfle­ge und der Alten­pfle­ge zusam­men­ge­legt. Durch die so neu­ein­ge­führ­te „gene­ra­lis­ti­schen Aus­bil­dung“ wird der Pfle­ge­be­ruf moder­ni­siert, qua­li­ta­tiv auf­ge­wer­tet und an die ver­än­der­ten gesell­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen ange­passt. Die Ein­satz­ge­bie­te bzw. spä­te­ren Berufs­fel­der der Absol­ven­ten erstre­cken sich über alle Berei­che der Pfle­ge.

    ♦ Dau­er

    In Voll­zeit dau­ert die Aus­bil­dung drei Jah­re.

    ♦ Ausbildungsorte/Ausbildungspartner

    Theo­rie:
    BBS am Muse­ums­dorf, Muse­um­str. 14–16, 49661 Clop­pen­burg
    Pra­xis:
    Ein­sät­ze im Aus­bil­dungs­be­trieb sowie wei­te­re Ein­sät­ze in Ein­rich­tun­gen des Pfle­ge- und Gesund­heits­we­sens mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten zur Absol­vie­rung der obli­ga­to­ri­schen Orientierungs‑, Pflicht- und Ver­tie­fungs­mo­du­le.

    Die berufs­bil­den­den Schu­len am Muse­ums­dorf (BBSaM) sind nach dem Qua­li­täts­mo­dell AZAV (Akkre­di­tie­rungs- und Zulas­sungs­ver­ord­nung Arbeits­för­de­rung) zer­ti­fi­ziert

    ♦ Wer könn­te die­se Aus­bil­dung absol­vie­ren?

    Die Aus­bil­dung rich­tet sich an Inter­es­sier­te, die über eine posi­ti­ve Hal­tung zu pfle­ge- und hil­fe­be­dürf­ti­gen Men­schen aller Alters­klas­sen sowie über Krea­ti­vi­tät und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ver­fü­gen und in einem abwechs­lungs­rei­chen, sozia­len Berufs­feld mit Zukunfts­po­ten­ti­al tätig wer­den wol­len.

    ♦ Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen

    Sekun­darab­schluss I — Real­schul­ab­schluss
    oder

    eine gleich­wer­ti­ge Schul­aus­bil­dung (z.B. Haupt­schul­ab­schluss + abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung als Pflegeassistent/in)
    oder
    eine sons­ti­ge 10-jäh­ri­ge Schul­bil­dung, die den Haupt­schul­ab­schluss erwei­tert
    und
    per­sön­li­che und kör­per­li­che Eig­nung

    ♦ Theo­rie- und Pra­xis­stun­den

    Die Theo­rie umfasst 2100 Unter­richts­stun­den, die Pra­xis mind. 2500 Stun­den.

    ♦ Ver­gü­tung

    Sie erhal­ten vom prak­ti­schen Aus­bil­dungs­be­trieb eine monat­li­che Aus­bil­dungs­ver­gü­tung.

    ♦ Pra­xis­an­lei­tung

    Die Pra­xis­an­lei­te­rin­nen und ‑anlei­ter in den Betrie­ben und Ein­rich­tun­gen füh­ren die Aus­zu­bil­den­den gemein­sam mit den Lehr­kräf­ten der BBSaM schritt­wei­se an die eigen­stän­di­ge Durch­füh­rung der beruf­li­chen Auf­ga­ben her­an, för­dern den Aus­bau der Kom­pe­ten­zen und berei­ten indi­vi­du­ell auf Prü­fun­gen vor.

    Die Berufs­pra­xis in der Aus­bil­dung

    ♦ Aus­bil­dungs­in­hal­te gemäß der Rah­men­richt­li­ni­en

    • Aus­bil­dungs­start Pfle­ge­fach­frau / Pfle­ge­fach­mann wer­den
    • Zu pfle­gen­de Men­schen in der Bewe­gung und Selbst­ver­sor­gung unter­stüt­zen
    • Ers­te Pfle­ge­er­fah­run­gen reflek­tie­ren — ver­stän­di­gungs­ori­en­tiert kom­mu­ni­zie­ren
    • Gesund­heit för­dern und prä­ven­tiv han­deln
    • Men­schen in kura­ti­ven Pro­zes­sen pfle­ge­risch unter­stüt­zen und Pati­en­ten­si­cher­heit stär­ken
    • In Akut­si­tua­tio­nen sicher han­deln  Reha­bi­li­ta­ti­ves Pfle­ge­han­deln im inter­pro­fes­sio­nel­len Team Men­schen in kri­ti­schen Lebens­si­tua­tio­nen und in der letz­ten Lebens­pha­se beglei­ten
    • Men­schen in der Lebens­ge­stal­tung lebens­welt­ori­en­tiert unter­stüt­zen
    • Ent­wick­lung und Gesund­heit in Kind­heit und Jugend in Pfle­ge­si­tua­tio­nen för­dern
    • Men­schen mit psy­chi­schen Gesund­heits­pro­ble­men und kogni­ti­ven Beein­träch­ti­gun­gen per­so­nen­zen­triert und lebens­welt­be­zo­gen unter­stüt­zen

    Die BBSaM bie­tet vie­le zusätz­li­che Ange­bo­te wie z.B. die Teil­nah­me an einem Aus­lands­aus­tausch in einem spa­ni­schen Kran­ken­haus.

    ♦ Abschluss der Aus­bil­dung

    Mit Bestehen der staat­li­chen Abschluss­prü­fun­gen erhal­ten die Absol­ven­ten die Erlaub­nis zur Füh­rung der Berufs­be­zeich­nung „Pflegefachmann/ Pfle­ge­fach­frau“.