Allein geht gar nichts

Allein geht gar nichts. Oder sagen wir besser, fast gar nichts. Unsere Schule hat in den letzten Jahrzehnten sehr viele Kontakte entwickelt, die regelmäßig gepflegt werden. Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erleichtert den Schulalltag immer wieder. Dieser Bereich unserer Internetseite soll einen kleinen Einblick in diese Kontakte geben. Es ist die Vielseitigkeit der Berufsbildung, die zu diesem weiten Netz an Kooperationen geführt hat. Ohne diese Partner könnten wir unseren Bildungsauftrag in dem von der Gesellschaft geforderten Umfang nicht gut erfüllen. Wir danken daher auch an dieser Stelle allen Kooperationspartnern für vertrauensvolle Zusammenarbeit und bitten gleichzeitig um Verständnis dafür, dass hier nicht alle Details zu finden sind.

Die Schulen

Wir stehen in regelmäßigen Kontakt zu den allgemein bildenden Schulen. Diese Zusammenarbeit ist uns wichtig. Auch die anderen beiden berufsbildenden Schulen des Landkreises sind unsere Partner.

Projekte

Die Berufspraxis ist ein ganz wesentlicher Teil der von uns angebotenen Berufsbildung. Deswegen gibt es in allen Schulbereichen ständig kleinere und größere Kooperationen bei Unterrichtsprojekten. Unternehmen und Institutionen unserer Region helfen dabei mit Projektaufgaben und deren Betreuung.

Berufsfindung

Der Besuch einer unserer Schulformen ist für viele zunächst ein Schnuppern in dem jeweiligen Berufsbereich. Wenn dann die Schulzeit endet, wird es ernst und es muss eine Entscheidung getroffen werden. Auch das haben wir auf dem Schirm.

Ausbildungsbetriebe

Die Berufsbildung in Deutschland hat weltweit ein hohes Ansehen. Das liegt unter anderem auch an der Organisation dieser Bildung als sogenanntes Duales System. Dabei muss die in der Schule vermittelte Theorie mit der Praxis in den Betrieben einhergehen.

Kammern

Einer der größten Schulbereiche unserer BBS ist die Berufsschule. Dort werden Jahr für Jahr mehr als 1.000 Auszubildende unterrichtet. Bei den Abschlussprüfungen der jeweiligen Ausbildungen arbeiten wir eng mit den Kammern zusammen.

Die Ausbildungsbetriebe der verschiedenen Berufsbereiche sind Mitglieder ihrer jeweiligen Standesvertretungen, den Kammern. Diese sind zuständig für die Organisation der Berufsausbildung in den Betrieben. Damit sind sie auch zuständig für die Durchführung der Prüfungen, bei der auch Lehrer unserer BBS als Mitglieder der Prüfungsausschüsse mitwirken. Schulleiter Günter Lübke ist außerdem Mitglied des Berufsbildungsausschusses der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer.

Die Kammern sind wichtige Partner im Rahmen der Berufsausbildung. Für die BBS am Museumsdorf sind das vor allem folgende Institutionen:

Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Landwirtschaftskammer
Ärztekammer Niedersachsen
Steuerberaterkammer
Handwerkskammer
Anwaltskammer Niedersachsen
Diese Dachorganisationen führen jeweils die Verzeichnisse der Ausbildungsverhältnisse, beraten die Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger, Auszubildende und Schulabgänger und führen die Zwischen- und Abschlussprüfungen durch. Diese Prüfungen werden in der Regel in der BBS am Museumsdorf durchgeführt.

Start in das Arbeitsleben

Das Ziel der Kooperation zwischen der BBS am Museumsdorf und dem Caritas-Sozialwerk Cloppenburg besteht in der Verbesserung des Bildungserfolges einzelner Schülerinnen und Schüler, insbesondere beim Übergang von der Schule in den Beruf. Zu diesem Zweck sind regelmäßig Mitarbeiter des Caritas Sozialwerkes an unserer Schule und unterstützen Schülerinnen und Schüler vor allem bei Fragen rund um die Berufsfindung.

In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen hinsichtlich Berufswahl und des Übergangs von der Schule in das Erwerbsleben deutlich verändert.

Während es früher um die Entscheidung für das Erlernen eines lebenslang ausgeübten Berufes ging, sind nun Flexibilität, Mobilität, Eigenverantwortlichkeit sowie die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen zunehmend gefordert. Die steigenden Qualifikationsanforderungen zeigen sich auch im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und betreffen die beruflichen Chancen junger Menschen. Die Daten des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes bestätigen, dass vor allem Jugendliche mit Benachteiligungen jedweder Art ohne ergänzende Hilfestellung nur begrenzt den Übergang ins Erwerbsleben schaffen werden. Beeinträchtig sind vor allem junge Menschen mit schlechtem oder keinem Schulabschluss, junge Menschen in schwierigen persönlichen und/oder familiären Lebensumständen und junge Menschen mit Migrationshintergrund.

KOOPERATIONSBEREICHE

Zu den wesentlichen Kooperationsfeldern in der Zusammenarbeit zwischen der BBS am Museumsdorf und dem Caritas-Sozialwerk gehören:

Gemeinsame Gremien- und Lobbyarbeit (z.B. RAN-Beirat „Jugendhilfe“)
Kooperation bei Fortbildungen (z.B. TANDEM)
Einzelfallhilfe (z.B. bei Schulmüdigkeit, Absentismus oder Sprachdefizite)
Gruppenförderung, Gruppenangebote
Spezielle Angebote zur Berufsorientierung
SiJu – Alternative Schulpflichterfüllung in Jugendwerkstätten
Entwicklung, Durchführung und Reflexion neuer, gemeinsamer Projekte (z.B. „Berufsfahrplan“)
gegenseitige Informationsveranstaltungen für Kollegium bzw. Kollegenkreis
Förderung interkultureller Kompetenz

ANSPRECHPARTNER

Schulleiter Günter Lübke

Unterstützung bei Zusatzqualifikationen

Besonders leistungsfähige Schüler nehmen gerne die Möglichkeit für Zusatzqualifikationen in Anspruch. Im Rahmen dieser Angebote arbeiten wir mit verschiedenen in- und ausländischen Partnern zusammen.

Ausland

Die Internationalisierung der Berufsbildung liegt uns als Europaschule in Niedersachsen besonders am Herzen. Im Rahmen von Auslandspraktika verfolgen wir das Ziel der Förderung der internationalen beruflichen Handlungskompetenz, das in unserem Leitbild verankert ist. Dieses gelingt uns über Kontakte zu ortsansässigen Industrieunternehmen, Partnerschulen im Ausland und Betrieben bzw. Kindergärten oder Krankenhäusern im Ausland.

Wir arbeiten als Europaschule in Niedersachsen aktiv an dem Ziel der Vermittlung von inter-kulturellen, sprachlichen und fachlichen Kompetenzen im Ausland, um unsere Lernenden für den internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Dieser Blick über den Tellerrand hinaus erweitert zudem den eigenen Horizont in besonderer Weise. Die BBS am Museumsdorf haben eine eigene Internationalisierungsstrategie entwickelt, in deren Rahmen Kompetenzen beschrieben werden, die im Zuge der Absolvierung eines Praktikums im Ausland vermittelt werden sollen.

Im Rahmen der konzeptionellen Arbeit ist unsere Tätigkeit im Netzwerk Mobilität (Nemo) der Niedersächsischen Landesregierung ebenso erwähnenswert, wie die Mitwirkung an der Erstellung eines Handbuchs zur Internationalisierung von Berufsbildenden Schulen im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Das Team Schulpartnerschaften hat in den vergangenen Jahren ca. 20–30 Mobilitäten / Jahr sowohl ins europäische, als auch ins außereuropäische Ausland organisiert. Hier sind fundierte Erfahrungen in den europäischen Bildungsprogrammen „Leonardo-da-Vinci“ oder „Comenius“ und seit Bestehen des neuen Programms auch in „Erasmus+” gesammelt worden. Seit dem Jahr 2014 wurden jährlich erfolgreich Anträge im Programm “Erasmus+” gestellt. Ebenfalls wurden Fördermittel des Deutsch-Polnischen Jugendwerks akquiriert.

Die kooperierenden Unternehmen, die ihrerseits ein großes Interesse an der Vermittlung von internationalen Kompetenzen haben, verfügen ebenfalls über sehr vielfältige Auslandskontakte. Im Rahmen der Zusatzqualifikationen “Ausbildung.Plus” bzw. “Kaufmann/Kauffrau für internationale Geschäftstätigkeiten” sind mindestens dreiwöchige Auslandspraktika obligatorisch.

Es bestehen Partnerschaftsvereinbarungen mit verschiedenen Berufsbildenden Schulen, z.B. in Vigo/Spanien, Drachten/Niederlande, Lillehammer/Norwegen, Skwierzyna/Polen sowie mit verschiedenen Einrichtungen in East London und Port Elizabeth in Südafrika. Der Kontakt wird gepflegt und es werden regelmäßig Projekte mit den Partnerschulen durchgeführt. Ebenfalls sind diese Schulen bei der Organisation und Durchführung von Auslandspraktika beteiligt, indem sie sich z.B. um die Unterkunft oder um das Finden geeigneter Praktikumsbetriebe kümmern. Somit können wir auf ein verlässliches Netzwerk zurückgreifen. So werden z.B. in East London / Südafrika jährlich Praktika für angehende Industriekaufleute, Kaufleute im Groß- und Außenhandel sowie Erzieherinnen organisiert.

Zudem realisieren wir regelmäßig Schüleraustausche mit unserer Partnerschule „Linkside High”.

Praktikum

Das Praktikum ist seit vielen Jahren Standard im Unterrichtsjahr in allen Schulen. Auch unsere Schüler finden Jahr für Jahr einen Praktikumsplatz in einem Betrieb ihrer Wahl. Die Bereitschaft der Betriebe für ein Praktikumsangebot schätzen wir sehr.