03.10.2026 – Eine erfolgreiche duale Ausbildung lebt von der engen Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb. Um diese Partnerschaft weiter zu stärken, fand kürzlich an den BBS am Museumsdorf ein Gesprächskreis für Ausbildungsbetriebe im Beruf Industriekaufmann/-frau statt. Ausbilder*innen aus verschiedenen Industrieunternehmen nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit den Lehrkräften ihrer Auszubildenden auszutauschen.
Aktuelle Entwicklungen und Angebote der Schule
Das Team der Berufsschule, angeführt von Teamleiterin Kerstin Aka, informierte über aktuelle Entwicklungen im Ausbildungsberuf und stellte den Industriebereich der BBS mit seinen besonderen Angeboten vor.
Zusatzqualifikation KI-Manager/-in: Dijana Stojanovic, KI-Managerin der Schule, erläuterte, wie die Zusatzqualifikation in den Unterricht integriert ist, wie sie sich in den zeitlichen Ablauf einfügt und mit einer Projektarbeit verknüpft wird. Auch der Nutzen für die Ausbildungsbetriebe wurde dargestellt.
Ausbildung.plus: Cornelia Wolke, Ansprechpartnerin für das Programm, stellte das Modell vor, das am Standort Löningen angeboten wird. Es verbindet eine verkürzte Ausbildungsdauer von 2,5 Jahren mit einer anschließenden, 1,5-jährigen Fortbildung zum/zur Geprüften Wirtschaftsfachwirt*in. Die Fortbildung steht auch anderen kaufmännischen Auszubildenden und Ausgelernten offen. (https://ausbildungpluskarriere.de/)
Fachkraft für Nachhaltigkeitsmanagement: Jonas Kröger präsentierte diese Zusatzqualifikation, die gemeinsam mit der Oldenburgischen IHK entwickelt wurde und bereits zum dritten Mal angeboten wird. (https://www.bbsam.de/fachkraft-fuer-nachhaltigkeitsmanagement/)
Internationale Perspektiven
Einen weiteren Schwerpunkt setzen die BBS auf internationale Aktivitäten. Dietmar de Vries, Teamleiter Internationales, gab Einblicke in die Auslandspraktika in Südafrika. Dabei arbeitet die Schule mit einer Partnerschule in East London zusammen, die bei der Vermittlung der Praktikumsplätze unterstützt. Zuletzt konnten so jedes Jahr vier kaufmännische Auszubildende ein vierwöchiges Praktikum in Südafrika absolvieren.
Darüber hinaus wurden die internationalen Zusatzqualifikationen vorgestellt, die an der Schule erworben werden können (https://www.bbsam.de/zusatzqualifikationen/):
- KMK-Fremdsprachenzertifikat
- IHK-Fachkraft Im- und Export
- Kaufmann/Kauffrau für internationale Geschäftstätigkeit
Theorie und Praxis verzahnen
Kerstin Aka erläuterte außerdem die Praxismodule, die in die schulische Ausbildung integriert sind. Fachvorträge von Ausbildungsunternehmen und Betriebsbesichtigungen verknüpfen Theorie und Praxis.
Neuordnung im Fokus
Ein weiteres zentrales Thema war die Neuordnung des Ausbildungsberufs. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden die Anpassungen im schulischen Lehrplan und die Auswirkungen auf die Abschlussprüfungen. In einer offenen Gesprächsrunde zum Abschluss tauschten sich Schule und Betriebe über Ideen und Herausforderungen aus.
Lernortkooperation als gemeinsame Aufgabe
Teamleiterin Kerstin Aka zeigte sich erfreut über den intensiven Dialog und die Vernetzung mit den Ausbildungsbetrieben: „Duale Ausbildung funktioniert nur im Team von Schule und Betrieb. Unsere Gesprächskreise bringen beide Seiten zusammen, damit die Auszubildenden optimal für ihre berufliche Zukunft gerüstet sind.“






