Work­shop zum The­ma Kin­des­wohl­ge­fähr­dung

    18.06.2019 — Das The­ma „Kin­des­wohl und Kin­des­wohl­ge­fähr­dung“ stand im Mit­tel­punkt eines Work­shops der BBS am Muse­ums­dorf. Mehr als hun­dert ange­hen­de Ergo­the­ra­peu­ten, Sozi­al­päd­ago­gi­sche Assis­ten­ten und Erzie­he­rin­nen nutz­ten die­ses Ange­bot der „Erzie­hungs­be­ra­tungs­stel­le für Kin­der, Jugend­li­che, jun­ge Erwach­se­ne und Fami­li­en im Land­kreis Clop­pen­burg“.

    Kin­des­wohl­ge­fähr­dung ist gera­de in Beru­fen mit Kör­per­kon­takt von beson­de­rer Bedeu­tung. Fach­kräf­te müs­sen für die­ses The­ma sen­si­bi­li­siert und mit den recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen ver­traut gemacht wer­den.

    Bereits im Vor­feld hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich inhalt­lich mit dem The­ma „Kindesschutz/Kindeswohlgefähr​dung“ im Unter­richt aus­ein­an­der­ge­setzt. ​ Das Ziel des Work­shops bestand vor allem dar­in, die recht­li­chen Grund­la­gen und den Hand­lungs­ab­lauf bei einem Ver­dacht vor­zu­stel­len. Anschlie­ßend wur­den berufs­be­zo­ge­ne Bei­spie­le vor­ge­stellt und durch die Schü­ler ein­ge­schätzt bzw. bear­bei­tet.

    „Was die Schü­ler mit­neh­men“, erklärt die betreu­en­de Lehr­kraft Sabri­na Meiß­ner (BBS am Muse­ums­dorf), „ist vor allem Hand­lungs­si­cher­heit in Hin­blick auf Kin­des­schutz und Kin­des­wohl­ge­fähr­dung für ihre prak­ti­sche Arbeit in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und ergo­the­ra­peu­ti­schen Ein­rich­tun­gen.“

    Durch­ge­führt wur­de die Ver­an­stal­tung von den Diplom Sozi­al­päd­ago­gen Nor­bert Tyhen und Bea­te Schu­te von der Erzie­hungs­be­ra­tungs­stel­le für Kin­der, Jugend­li­che, jun­ge Erwach­se­ne und Fami­li­en im Land­kreis Clop­pen­burg. Orga­ni­siert hat­te den Work­shop Sarah-Jane Schrö­der (BBS am Muse­ums­dorf).

    Mit dem Inkraft­tre­ten des Bun­des­kin­der­schutz­ge­set­ze am 1. Janu­ar 2012 haben alle Per­so­nen, die in beruf­li­chem Kon­takt mit Kin­dern oder Jugend­li­chen ste­hen, bei der Ein­schät­zung einer Kin­des­wohl­ge­fähr­dung im Ein­zel­fall einen Anspruch auf Bera­tung durch eine erfah­re­ne Fach­kraft. Wer haupt­be­ruf­lich oder neben­amt­lich mit Kin­dern und Jugend­li­chen arbei­tet, darf die­se Bera­tung in Anspruch neh­men.

    Nach den Aus­wer­tungs­ge­sprä­chen mit den Work­shop-Teil­neh­mern zeigt sich Maria Wit­te (Abtei­lungs­lei­te­rin der BBS am Muse­ums­dorf) zufrie­den mit dem Ergeb­nis. Künf­tig wer­de eine jähr­li­che Wie­der­ho­lung die­ser erst­ma­li­gen Ver­an­stal­tung mit den ent­spre­chen­den Klas­sen ange­strebt.

    Bild­un­ter­schrift: Nor­bert Tyhen (von der Erzie­hungs­be­ra­tungs­stel­le für Kin­der, Jugend­li­che, jun­ge Erwach­se­ne und Fami­li­en im Land­kreis Clop­pen­burg) mit Schü­le­rin­nen der BBS am Muse­ums­dorf.