„Run­der Tisch – Sozi­al­päd­ago­gik“ berät über Frei­spiel­be­glei­tung

    05.02.2018 — Stu­di­en­di­rek­to­rin Maria Wit­te begrüßt die Gesprächs­run­de zum The­ma Freispielbegleitung.[/caption]05.02.2019 — Zu einem fach­li­chen Aus­tausch über das Kon­zept der Frei­spiel­be­glei­tung traf sich der „Run­de Tisch – Sozi­al­päd­ago­gik“, eine Koope­ra­ti­on von Kin­der­gär­ten und Kin­der­ta­ges­stät­ten der Regi­on und der BBS am Muse­ums­dorf (Berufs­fach­schu­le Sozialpädagogische/r Assistent/in).

    Den ins­ge­samt 37 Ver­tre­te­rin­nen der sozi­al­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen aus dem gesam­ten Land­kreis wur­de das gemein­sam ent­wi­ckel­te Kon­zept zur Frei­spiel­be­glei­tung als Leh­rer­be­such in der päd­ago­gi­schen Pra­xis vor­ge­stellt. Von Sei­ten der Schu­le waren betei­ligt die zustän­di­ge Abtei­lungs­lei­te­rin Maria Wit­te, die Team­lei­tung Sabri­na Meiß­ner und Anna Tepe sowie die Refe­ren­da­rin Eve­lyn Wal­ker, die ihre Fach­ar­beit zum The­ma Frei­spiel vor­stell­te.

    Das Frei­spiel ist ein ele­men­ta­rer Bestand­teil des päd­ago­gi­schen All­tags in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen. Im Gegen­satz zum ange­lei­te­ten Spiel bie­ten die Erzie­he­rin­nen einen päd­ago­gi­schen Rah­men, in dem die Kin­der Spie­le frei ent­wi­ckeln und gestal­ten kön­nen. Dabei hal­ten sich die Erzie­he­rin­nen mit Inter­ven­tio­nen weit­ge­hend zurück. Statt­des­sen beob­ach­ten sie bei­spiels­wei­se das Kon­flikt­lö­sungs­ver­hal­ten der Kin­der. Ent­spre­chend grei­fen die Erzie­he­rin­nen auf, was die Kin­der im Frei­spiel the­ma­ti­sie­ren. Auf die­se Wei­se lie­fert das Frei­spiel wich­ti­ge Anre­gun­gen und Hin­wei­se für die päd­ago­gi­sche Arbeit.

    Dem­entspre­chend ist es not­wen­dig, die Frei­spiel­be­glei­tung nicht nur im Rah­men des theo­re­ti­schen Unter­richts, son­dern auch in der prak­ti­schen Aus­bil­dung auf­zu­grei­fen und zukünf­ti­ge Sozi­al­päd­ago­gi­sche Assis­ten­ten und Erzie­her/-innen u. a. für die­sen Bereich zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren.

    Die Berufs­fach­schu­le Sozialpädagogische/r Assistent/in der BBS am Muse­ums­dorf qua­li­fi­ziert ihre Schü­ler dazu, die sozi­al­päd­ago­gi­sche Arbeit der Erzie­her/-innen in Kin­der­ta­ges­stät­ten zu unter­stüt­zen. Als Zweit­kräf­te arbei­ten sie eng mit ihnen zusam­men. Wer das Berufs­ziel Erzie­her/-innen hat, muss die­se zwei­jäh­ri­ge Berufs­fach­schu­le zunächst erfolg­reich abschlie­ßen.

    Die­se Form der Koope­ra­ti­on zwi­schen der BBS am Muse­ums­dorf und den päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen besteht bereits seit Novem­ber 2017. Ihr Ziel ist der regel­mä­ßi­ge fach­li­che Aus­tausch für eine pra­xis­ori­en­tier­te Aus­bil­dung als Sozialpädagogische/r Assistent/in.