Praktikum im Robinson Club

Maria Witte (BBSaM), Lena Bruns, Annika Bekaan, Rita Konradi und Hans Schäfer (Robinson Club)
18.09 2012 — Drei Schülerinnen der Fachschule Sozialpädagogik von der BBS am Museumsdorf absolvierten im Sommer ein Praktikum in einem Robinson Club. Rita Konradi war auf Kreta, Annika Bekaan in der Türkei und Lena Bruns auf Fuerteventura. Diese Premiere bei der Kooperation des Robinson Clubs und der BBS hat den drei angehenden Erzieherinnen einen interessanten Einblick in die Freizeitpädagogik vermittelt und ihre Entscheidung für den Berufsbereich der Sozialpädagogik bestärkt.

Die drei jungen Frauen wollen Erzieherinnen werden und besuchen daher die zweijährige Fachschule Sozialpädagogik. In beiden Schuljahren muss jeweils ein mehrwöchiges Praktikum in einer Einrichtung mit sozialpädagogischer Ausrichtung absolviert werden. Durch die jetzt begonnene Kooperation mit dem Robinson Club bietet die BBS am Museumsdorf die Möglichkeit eines solchen Praktikums in einem Ferienclub an. Die Aufnahme durch Robinson erfolgt nach Bewerbung und Auswahlverfahren. Auf diese Weise schafften es Rita, Annika und Lena, ein Praktikum in einer Ferienatmosphäre zu bekommen.

Von wirklichen Ferien könne dabei aber nicht die Rede sein, so Lena Bruns. Der meist lange Praktikumstag habe morgens spätestens um 9 Uhr begonnen. Ihre Aufgabe sei es gewesen, Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren zu betreuen. Dabei wurden Ausflüge an den Strand organisiert, kleine Rallyes durchgeführt und Spiele angeregt. In der Kinderdisco wurde am frühen Abend außerdem nach Liedern von Volker Rosin getanzt und gelacht und wenn Roby, das Maskottchen des Clubs auftrat, seien sie auch als Praktikantinnen mal an der Reihe gewesen, in das Kostüm dieser Figur zu schlüpfen, so Annika Bekaan.

Auf diese Weise hat das Praktikum allen etwas gegeben. Auch Erzieherinnen müssten einen Blick für die Freizeitpädagogik mit Kindern haben, so Rita. Sie selbst habe das Vergnügen rund um die Kinderdisko sehr beeindruckt und die Lieder, Tänze und anderen Aktivitäten zur Förderung der Kinder würde sie mit in das künftige Berufsleben als Erzieherin nehmen.