Ers­te Prak­ti­kums­grup­pe reist nach Vigo in Spa­ni­en

    11.02.2012 — „Me lla­mo Julia y soy de Ale­ma­nia“, mit einer sol­chen kur­zen Vor­stel­lung (Ich hei­ße Julia und kom­me aus Deutsch­land.) sol­len sich drei Clop­pen­bur­ger Schü­le­rin­nen schon bald in einem Kran­ken­haus in Spa­ni­en vor­stel­len und ein drei­wö­chi­ges Prak­ti­kum antre­ten. Dort wol­len Mechtap Gevin, Jac­que­line Heit­haus, Julia Völ­ker den spa­ni­schen Fach­kol­le­gen über die Schul­ter schau­en und natür­lich auch rich­tig mit­ar­bei­ten.

    Alle drei besu­chen die Berufs­fach­schu­le Pfle­ge­as­sis­tenz und wer­den im Früh­jahr nach Vigo rei­sen. Im Rah­men des Prak­ti­kums wer­den sie als Mit­glied eines Pfle­ge­teams unter Anlei­tung des dor­ti­gen Fach­per­so­nals bei der Pfle­ge, Betreu­ung und Ver­sor­gung von Men­schen ver­schie­de­ner Alters­stu­fen hel­fen. Dabei sol­len sie aus­ge­wähl­te Aspek­te der Pfle­ge in Deutsch­land und Spa­ni­en mit­ein­an­der ver­glei­chen und Beson­der­hei­ten in einem Beob­ach­tungs­bo­gen fest­hal­ten.

    Die Hafen­stadt Vigo liegt in Nord­wes­ten Spa­ni­ens in Gali­zi­en in der Nähe der Gren­ze zu Por­tu­gal. Das Grund­ge­rüst für eine Ver­stän­di­gung in der spa­ni­schen Spra­che ler­nen die drei jun­gen Frau­en zur­zeit in einem Inten­siv­kurs an der BBS am Muse­ums­dorf. Vor Beginn des Prak­ti­kums müs­sen die drei außer­dem einen ein­wö­chi­gen Sprach­kurs in Spa­ni­en absol­vie­ren. Ins­ge­samt wer­den sie vier­ein­halb Wochen in Gali­zi­en ver­brin­gen.

    „Eine span­nen­de Sache haben wir da in Arbeit“, so Diet­mar de Vries von der BBS. Er küm­mert sich an der Schu­le um die Pla­nung und Durch­füh­rung sol­cher Aus­lands­prak­ti­ka und freut sich auf die klei­ne Pre­mie­re mit Spa­ni­en. Die drei jun­gen Frau­en wer­den pri­vat in Gast­fa­mi­li­en unter­ge­bracht und haben damit die Chan­ce, die spa­ni­sche Kul­tur und Lebens­art ganz authen­tisch zu erle­ben. Im Vor­der­grund, so de Vries, ste­he aber natür­lich die beruf­li­che Sei­te. Ein Prak­ti­kum die­ne gene­rell, ob im In- oder Aus­land, der geziel­ten Vor­be­rei­tung auf das Berufs­le­ben. Die Kom­po­nen­te Aus­land in die­sem vom Euro­pa geför­der­ten Pro­gramm sei aber natür­lich das Salz in der Sup­pe und kön­ne jun­ge Men­schen bei ihrem beruf­li­chen Wer­de­gang auf beson­de­re Art prä­gen. Aus euro­päi­scher Sicht ste­he dabei natür­lich die För­de­rung der Bereit­schaft zu beruf­lich beding­ten Aus­lands­auf­ent­hal­ten im Vor­der­grund.

    Bild­un­ter­schrift: Mechtap Gevin, Jac­que­line Heit­haus und Julia Völ­ker.

    Im kom­men­den Herbst ist übri­gens der ers­te Gegen­be­such von Spa­nie­rin­nen geplant, die eben­falls den Beruf der Pfle­ge­as­sis­ten­tin erler­nen. Deren Prak­ti­kum wird dann vor­aus­sicht­lich im St.-Josefs-Hospital in Clop­pen­burg statt­fin­den.