Kooperation bei der Berufsorientierung

An der BBS am Museumsdorf wurde die zukünftige Zusammenarbeit in der Berufsorientierung besprochen. Die Schulleiter der drei berufsbildenden Schulen des Landkreises Cloppenburg (Heinz Ameskamp, Günter Lübke, Marlies Bornhorst-Paul) begrüßten dazu die eingeladenen Kooperationspartner.
25.06.2019 — An der BBS am Museumsdorf wurden die Maßnahmen zur Förderung der Berufsorientierung der Schulabgänger durch das Netzwerk „Region des Lernens“ diskutiert und die entsprechenden Kooperationsabkommen neu vereinbart. Dazu hatten die Schulleiter der drei Berufsbildenden Schulen des Landkreises Cloppenburg (Günter Lübke, Heinz Ameskamp und Marlies Bornhorst-Paul) Vertreter der mitwirkenden Haupt-, Real-, Ober- und Förderschulen eingeladen.

Die Organisation und Koordinierung der Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) sind eine der Kernaufgaben der „Region des Lernens“ (RDL). Dieses Netzwerk besteht seit Ende 2007 im Landkreis Cloppenburg. Die Koordinierung wird unterstützt vom Caritas Sozialwerk und für die Finanzierung der Personalkosten gibt der Landkreis einen Zuschuss. Zudem bezahlt der Landkreis die anfallenden Transportkosten. Das Koordinierungsbüro ist in Cloppenburg an der BBS am Museumsdorf und in Friesoythe an der dortigen BBS angesiedelt.

Ein Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums vom 17.09.2018 war nun ein maßgeblicher Anlass für das Treffen der Kooperationspartner, um die Zusammenarbeit zu bekräftigen und Details neu zu klären. Eine an den Berufsorientierungsmaßnahmen teilnehmende Schule schickt ihre Schüler (m,w,d) der 8ten oder der 9ten Klassen einmal wöchentlich zum Unterricht an eine BBS. Ein Berufsorientierungsmodul dauert fünf Wochen. Jeder teilnehmende Schüler kann je nach Konzept der Allgemeinbildenden Schule bis zu sieben verschiedene Module kennenlernen. Inklusive der Vor- und Nachbereitung wird auf diese Weise für einen Wochentag ein gesamtes Schuljahr mit Unterricht zur Berufsorientierung abgedeckt.

Die Module haben jeweils unterschiedliche berufliche Schwerpunkte und die Schüler (m,w,d) erhalten einen Überblick über berufstypische Tätigkeiten und ein erstes Gefühl dafür, welche Berufe für sie interessant sein könnten und welche Kompetenzen und Fertigkeiten zur Ausübung besonders wichtig sind. Mit Hilfe der Berufsorientierungsmodule soll die Quote der Ausbildungsabbrüche verringert werden.

Werner von der Heide stellte die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler heraus und die damit einhergehende Erleichterung bei der späteren Berufswahl. Dies sind Ergebnisse der Schülerbefragung, die nach jedem fünfwöchigen Berufsorientierungsmodul stattfinden. An dieser Berufsorientierungsmaßnahme nehmen im Landkreis insgesamt 17 Allgemeinbildende Schulen teil.