„Info­tag Aus­bil­dung“

    28.09.2018 — Wel­che Eigen­schaf­ten soll­te ein Bewer­ber um einen Aus­bil­dungs­platz mit­brin­gen? Wor­auf kommt es im Vor­stel­lungs­ge­spräch an? Wie sieht die Aus­bil­dung im Unter­neh­men aus? Wel­che Chan­cen habe ich auf Über­nah­me nach der Aus­bil­dung? — Die­se und ähn­li­che Fra­gen stell­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der BBS am Muse­ums­dorf den ver­sam­mel­ten Prak­ti­kern aus der Regi­on „Info­tag Aus­bil­dung“.

    In die­sem Jahr fol­gen 23 Aus­bil­dungs­be­trie­be und wei­te­re Ein­rich­tun­gen der Ein­la­dung, vor­ran­gig aus dem Land­kreis Clop­pen­burg, aber auch aus den Land­krei­sen Olden­burg und Vech­ta. Dazu zähl­ten vor allem Indus­trie­un­ter­neh­men und Ban­ken, aber auch das St. Eli­sa­beth Stift in Las­trup bzw. das Christ­li­che Kran­ken­haus Qua­ken­brück. Mehr als 300 Schü­ler aus der Berufs­fach­schu­le Wirt­schaft und des beruf­li­chen Gym­na­si­ums Klas­se 12 such­ten das Gespräch mit den Aus­bil­dern.

    Ziel war es, den Schü­ler Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, Per­spek­ti­ven und Kar­rie­re­we­ge auf­zu­zei­gen. In zwei Gesprächs­run­den stell­ten die Schü­ler den Fach­leu­ten ihre Fra­gen. Eini­ge Unter­neh­men brach­ten ihre Aus­zu­bil­den­den mit, damit die Schü­ler Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand erhiel­ten.

    Mar­ti­na Bür­mann, Per­so­nal­re­fe­ren­tin bei der Fir­ma Der­by Cycle Wer­ke, betei­ligt sich bereits seit Jah­ren regel­mä­ßig an die­ser Ver­an­stal­tung. Gute Aus­zu­bil­den­de zu fin­den sei eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für die Unter­neh­men, erklärt die Ver­ant­wort­li­che für die beruf­li­che Erst­aus­bil­dung bei Der­by Cycle: „Auch wir spü­ren den demo­gra­fi­schen Wan­del.“

    Zum klas­si­schen Weg, von der Schu­le direkt ins Stu­di­um, gebe es heu­te attrak­ti­ve­re Alter­na­ti­ven: Wer Kar­rie­re machen will, muss nicht stu­die­ren bzw. kann auch noch nach der Aus­bil­dung in Voll­zeit oder berufs­be­glei­tend stu­die­ren. Vie­le Unter­neh­men in der Regi­on böten hier attrak­ti­ve Model­le an. Mit einer guten Aus­bil­dung und einer geziel­ten Wei­ter­bil­dung, ganz nach dem Mot­to „man lernt nie aus“, kom­me man auch in den Unter­neh­men wei­ter.

    Gabi Genau, ver­ant­wort­li­che Orga­ni­sa­to­rin an der Schu­le, freut sich auch in die­sem Jahr über das gro­ße Inter­es­se der Unter­neh­men und zeigt sich zufrie­den mit dem Ergeb­nis der Ver­an­stal­tung. „Schü­lern zu hel­fen, den rich­ti­gen Beruf zu fin­den und ihnen den Über­gang ins Berufs­le­ben zu ebnen, ist ein Anlie­gen, dass wir als Schu­le sehr ernst neh­men.“