„Von Hand gemacht — mit Herz ver­schenkt!“

    13.12.2020 — Den Wert hand­ge­mach­ter Geschen­ke zur Weih­nachts­zeit ler­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der BBS am Muse­ums­dorf ken­nen. Als Alter­na­ti­ve zur Teil­nah­me am abge­sag­ten Niko­laus­markt beschäf­tig­ten sich die Schü­ler ganz prak­tisch mit dem The­ma „Upcy­cling“.

    Mit vor­han­de­nen Mate­ria­li­en, gerin­gen finan­zi­el­len Mit­teln und etwas Krea­ti­vi­tät klei­ne Geschen­ke selbst her­zu­stel­len, erprob­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Berufs­fach­schu­le Haus­wirt­schaft und Pfle­ge.
    So ver­wan­del­ten die Schü­ler Man­da­ri­nen­kis­ten in ori­gi­nel­le Geschenk­ver­pa­ckun­gen, deko­riert mit Weih­nachts­filz­ku­geln aus Schafs­wol­le aus der Regi­on Fens­ter­schmuck-Trans­par­ent­ster­nen. Gefüllt wur­den die Ver­pa­ckun­gen mit ver­schie­de­nen Gebäcks­or­ten und Kon­fi­tü­ren.

    „Selbst her­ge­stell­te Geschenk­ar­ti­kel tra­gen eine per­sön­li­che Note und scho­nen Porte­mon­naie und Umwelt“, erklärt die betreu­en­de Lehr­kraft Lud­mi­la Kai­ser den Hin­ter­grund des Pro­jekts.

    Ange­sichts des gewach­se­nen Umwelt­be­wusst­seins bekom­men die The­men „Hand­ma­de“ und „Upcy­cling“ einen zuneh­men­den Stel­len­wert, so Kai­ser. Daher sol­le der Blick der Schü­ler auf das eige­ne öko­no­mi­sche und öko­lo­gi­sche Ver­hal­ten geschärft und geschult wer­den. Dazu gehö­re es, den Wert zur Ver­fü­gung ste­hen­der Mate­ria­li­en zu erken­nen und so krea­ti­ve Pro­zes­se anzu­re­gen.

    In den ver­gan­ge­nen Jah­ren berei­te­ten die Klas­sen der Berufs­fach­schu­le Haus­wirt­schaft und Pfle­ge klei­ne Geschenk­ar­ti­kel für den Ver­kauf auf dem „Niko­laus­markt“ vor. Da die­ser auf­grund der aktu­el­len Lage abge­sagt wur­de, ent­schie­den sich die betreu­en­den Fach­pra­xis­lehr­kräf­te für die­ses Alter­na­tiv­pro­jekt. Auf die Geschen­ke dür­fen sich nun die Ange­hö­ri­gen der Schü­ler freu­en.

    Die Berufs­fach­schu­le Haus­wirt­schaft und Pfle­ge­be­rei­tet auf die Aus­bil­dung zum/zur Haus­wirt­schaf­ter/-in vor. Wäh­rend des Schul­jah­res wird ein Prak­ti­kum von min­des­tens 160 Stun­den in geeig­ne­ten Betrie­ben durch­ge­führt. Hier­für kom­men Ein­rich­tun­gen in Fra­ge, in denen Men­schen ver­sorgt und betreut wer­den.

    Nach dem Besuch der Berufs­fach­schu­le ver­kürzt sich die drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung sich in der Regel auf zwei Jah­re. Es ist aber auch mög­lich den Schul­be­such fort­zu­set­zen und die Klas­se zwei der Berufs­fach­schu­le Ernäh­rung, Haus­wirt­schaft und Pfle­ge zu besu­chen. Die Aus­bil­dung dau­ert ein Jahr. Sie beginnt jeweils mit dem neu­en Schul­jahr nach den Som­mer­fe­ri­en. Für die Auf­nah­me in die Schul­form ist der Haupt­schul­ab­schluss erfor­der­lich.

    Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.bbsam.de — Foto: Lud­mi­la Kai­ser