Berufs­fach­schu­le Wirt­schaft — Agrar­wirt­schaft

    ☼ Pro­fil in Kurz­form

    • Klas­sen­be­zeich­nung: BFA
    • Berufs­be­reich: Agrar­wirt­schaft
    • Dau­er: 1 Jahr
    • Prak­ti­kum: 4 Wochen (160 Stun­den)
    • Schul­ab­schluss: Sekun­darab­schluss I – Haupt­schul­ab­schluss

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    ♦ Berufs­bild

    Der Land­wirt befasst sich mit der Her­stel­lung von land- und tier­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­ten. Im Bereich Pflan­zen­pro­duk­ti­on wer­den Äcker bestellt, Pflan­zen gedüngt und gepflegt sowie die ange­bau­ten Erzeug­nis­se geern­tet, trans­por­tiert, gela­gert und ver­kauft. In der Tier­pro­duk­ti­on wer­den Tie­re gefüt­tert und ver­sorgt, Stal­lun­gen gerei­nigt, Tier­zucht betrie­ben und tie­ri­sche Erzeug­nis­se ver­kauft.
    Der Beruf als Land­wirt erfor­dert kör­per­li­che Fit­ness und die Bereit­schaft, Arbeits­zei­ten in Kauf zu neh­men, die sich an den Erfor­der­nis­sen eines land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes ori­en­tie­ren. Wei­ter­hin soll­ten Inter­es­se für Tie­re und Pflan­zen sowie tech­ni­sches Geschick vor­han­den sein. Beschäf­tigt wer­den Land­wir­te in land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben unter­schied­li­cher Grö­ße, fer­ner im Groß-/Ein­zel­han­del und in der Direkt­ver­mark­tung land­wirt­schaft­li­cher Erzeug­nis­se.

    Die ein­jäh­ri­ge Berufs­fach­schu­le Agrar­wirt­schaft (BFA) hat das Ziel, die beruf­li­che Grund­bil­dung in den Aus­bil­dungs­be­ru­fen Land­wirt, Tier­wirt, Pfer­de­wirt, Fach­kraft für Agrar­ser­vice und Fisch­wirt zu ver­mit­teln.

    ♦ Dau­er

    Die Aus­bil­dung dau­ert ein Jahr und beginnt jeweils mit dem neu­en Schul­jahr nach den Som­mer­fe­ri­en.

    ♦ Beson­der­hei­ten

    Die Schu­le führt den Unter­richt teil­wei­se auf klei­nen Ver­suchs­fel­dern im Gar­ten der Schu­le durch.

    In einer Klas­se wer­den hier gemein­sam Berufs­fach­schü­ler und Aus­zu­bil­den­de in der Land­wirt­schaft unter­rich­tet.

    ♦ Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen

    Der Besuch der ein­jäh­ri­gen Berufs­fach­schu­le Agrar­wirt­schaft setzt den Haupt­schul­ab­schluss oder den Real­schul­ab­schluss vor­aus.

    ♦ Der berufs­über­grei­fen­de Lern­be­reich

    Deutsch/Kommunikation
    Englisch/Kommunikation
    Sport
    Reli­gi­on
    Poli­tik

    ♦ Der berufs­be­zo­ge­ne Lern­be­reich

    Der berufs­bil­den­de Lern­be­reich – Theo­rie

    LF1: Betrie­be erfass­sen und Arbeits­plät­ze ein­rich­ten
    LF2: Nutz­pflan­zen anbau­en und beob­ach­ten
    LF3: Nutz­tie­re hal­ten, füt­tern und züch­ten

    Der berufs­bil­den­de Lern­be­reich – Pra­xis

    LF1: Pro­duk­ti­ons­tech­ni­sche Grund­tä­tig­kei­ten
    LF2: Tech­ni­sche Grund­tä­tig­kei­ten
    LF3: Prak­ti­sche Aus­bil­dung im Betrieb

    Aus­bil­dungs­in­hal­te

    Fol­gen­de Unter­richts­the­men ste­hen im Vor­der­grund:
    ► Ana­to­mie und Phy­sio­lo­gie, Tier­ge­sund­heit
    ► Fut­ter­mit­tel und Ratio­nen, Fort­pflan­zung und Züch­tung
    ► Stand­ort und boden­kund­li­che Zusam­men­hän­ge
    ► boden­ver­bes­sern­de Maß­nah­men
    ► Pflan­zen­nähr­stof­fe und ihre Wir­kung auf die Pflan­zen­ent­wick­lung

    ♦ Details zum Zeug­nis

    Auf dem Zeug­nis ste­hen die Durch­schnitts­no­ten (gerun­det, ohne Stel­len nach dem Kom­ma) der drei Lern­be­rei­che:
    ► Berufs­über­grei­fen­der Lern­be­reich
    ► Berufs­be­zo­ge­ner Lern­be­reich Theo­rie
    ► Berufs­be­zo­ge­ner Lern­be­reich Pra­xis
    Der Durch­schnitt wird unter Berück­sich­ti­gung der Stun­den­an­tei­le berech­net.
    Unter der Gesamt­no­te für einen Lern­be­reich ste­hen außer­dem die zuge­hö­ri­gen Ein­zel­no­ten aus den Unter­richts­fä­chern bzw. Lern­fel­dern.

    ♦ Der Schul­ab­schluss

    Für den erfolg­rei­chen Abschluss müs­sen fol­gen­de Bedin­gun­gen erfüllt wer­den:

    ► min­des­tens Note 4 „aus­rei­chend“ in den drei Lern­be­rei­chen
    ► maxi­mal zwei Noten 5 „man­gel­haft“ in den Unter­richts­fä­chern oder Lern­fel­dern oder nicht mehr als eine Note 6 „unge­nü­gend“

    Mit dem erfolg­rei­chen Besuch erwer­ben die Schü­ler den Sekun­darab­schluss I – Haupt­schul­ab­schluss.
    Das Abschluss­zeug­nis ermög­licht den Ein­tritt in das 2. Jahr der Berufs­aus­bil­dung in dem gewähl­ten Schwer­punkt.