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Aus­lands­prak­ti­kan­tin­nen und ‑prak­ti­kan­ten trai­nie­ren ihre inter­kul­tu­rel­len Kompetenzen

Jedes Jahr ent­sen­det die BBS am Muse­ums­dorf ca. 25–30 Aus­zu­bil­den­de in Prak­ti­kums­be­trie­be im euro­päi­schen Aus­land sowie eini­ge auch nach Süd­afri­ka. Wäh­rend in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren Aus­lands­prak­ti­ka auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie nicht statt­fin­den konn­ten, kön­nen die Ent­sen­dun­gen nun lang­sam wie­der star­ten — sofern es die pan­de­mi­sche Lage zulässt. Um die Qua­li­tät die­ser Aus­lands­auf­ent­hal­te wei­ter zu stei­gern sowie die indi­vi­du­el­len Mobi­li­täts­er­fah­run­gen nach­hal­ti­ger zu gestal­ten, bie­tet die BBS am Muse­ums­dorf für alle Auslandspraktikant*innen und Inter­es­sier­te einen Work­shop zur För­de­rung inter­kul­tu­rel­ler Kom­pe­ten­zen an.

In den ver­gan­ge­nen Wochen tra­fen sich des­halb 17 Aus­zu­bil­den­de ver­schie­de­ner Aus­bil­dungs­be­ru­fe, um den ers­ten Teil des Work­shops — die Vor­be­rei­tung auf den Aus­lands­auf­ent­halt — zu absol­vie­ren. Unter ihnen waren auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die an der Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on “Kauf­leu­te für inter­na­tio­na­le Geschäfts­tä­tig­keit” teil­neh­men. Beim inter­kul­tu­rel­len Work­shop erfass­ten die Teil­neh­men­den unter Anlei­tung der Work­shop-Lei­te­rin Sti­na Kös­ter durch ver­schie­de­ne Übun­gen u. a. die Wir­kungs­wei­sen kul­tu­rel­ler Prä­gun­gen, reflek­tier­ten die­se und wur­den sich dabei nicht nur frem­der, son­dern auch ihrer eige­nen kul­tu­rel­len Prä­gun­gen bewuss­ter. Zudem lern­ten sie kul­tu­rel­le Dif­fe­ren­zen zu akzep­tie­ren und Span­nun­gen auf­grund ver­schie­de­ner Ziel­set­zun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­ble­men aus­zu­hal­ten. Dem­zu­fol­ge leis­te­te der Work­shop nicht nur die Vor­be­rei­tung auf die bevor­ste­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­te, son­dern stellt auch einen wich­ti­gen Bei­trag dazu dar, die Teil­neh­men­den dahin­ge­hend zu befä­hi­gen, mit Per­so­nen ande­rer kul­tu­rel­ler Hin­ter­grün­de erfolg­reich zusam­men­zu­ar­bei­ten und zu leben. Und dies sowohl im Aus­land als auch im Inland. Auch wenn die Vor­be­rei­tungs­work­shops abends und somit nach einem lan­gen Arbeits- oder Schul­tags­tatt­fan­den, waren die 17 ange­hen­den Aus­lands­prak­ti­kan­tin­nen und ‑prak­ti­kan­ten mit viel Offen­heit, Enga­ge­ment und Inter­es­se dabei.

Die abwechs­lungs­rei­chen Übun­gen und die dar­an anschlie­ßen­den Gesprächs­run­den wur­den dabei als beson­ders wert­voll her­vor­ge­ho­ben. Nach ihrem Aus­lands­auf­ent­halt wer­den sich die Prak­ti­kan­tin­nen und Prak­ti­kan­ten zum Nach­be­rei­tungs-Work­shop tref­fen und von ihren Erleb­nis­sen berich­ten sowie ihre gesam­mel­ten inter­kul­tu­rel­len Erfah­run­gen reflek­tie­ren. Dies wird mit Span­nung erwar­tet. Foto: Sti­na Kös­ter, BBS am Muse­ums­dorf, Cloppenburg