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Orange Days – Berufsfachschüler*innen setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

29.12.2024 – „Fast jeden Tag sehen wir einen Femizid in Deutschland. Alle drei Minuten erlebt eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt. Jeden Tag werden mehr als 140 Frauen und Mädchen in Deutschland Opfer einer Sexualstraftat. Sie werden Opfer, weil sie Frauen sind. Das ist unerträglich – und verlangt konsequentes Handeln“ (Nancy Faeser, Bundesinnenministerin)

Diese Zahlen aus dem Jahr 2023 sind erschreckend und beschämend. Sie zeigen, dass Hass und Gewalt zum Alltag vieler Frauen und Mädchen gehören und ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem sind! Seit 1991 widmet sich die UN-Kampagne „orange the world“ dem Ziel, „geschlechtsspezifische Gewalt nachhaltig zu beenden und um die Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt zu stärken“ (UN Women Deutschland e.V). In einem jährlich wiederkehrenden Aktionszeitraum vom 25. November (Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen) bis zum 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) werden deshalb weltweit deutliche Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt und es finden Aufklärungsaktionen statt. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine gewalt- und angstfreie Zukunft für alle Mädchen und Frauen.

Die Schüler*innen der Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement (BFWGM 1-1) haben sich dazu entschlossen, die Aktion „STOP zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ der UN zu unterstützen.

Deshalb brachten sie im Dezember an vielen Ein- und Ausgängen Plakate an, die auf das Thema aufmerksam machten. Auch die Damentoiletten wurden ausgestattet: Bei einem Blick in die Spiegel wurden alle Schülerinnen mithilfe von wertschätzenden und motivierenden Botschaften darin bestärkt, eine selbstbewusste und selbstbestimmte Haltung einzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen, was sie selbst gegen Gewalt an Frauen und Mädchen beitragen können. Neben den Spiegeln fanden sich zudem Informationen zu Hilfsangeboten.

Außerdem richtete die BFWGM 1-1 an einem Vormittag im Dezember eine Ausstellung in der Pausenhalle des Trakts 5 aus, zu der alle Klassen und alle Schüler*innen eingeladen waren. Die Berufsfachschüler*innen stellten die Ergebnisse ihres Unterrichts aus und informierten über die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Auch mögliche Unterstützungsangebote, sowohl bei uns an der Schule als auch in der Region Cloppenburg, waren Teil der Ausstellung.

Im Anschluss an das Projekt zogen die Klasse und ihre Lehrerin Marie Holters ein durchweg positives Fazit. Die Ausstellung lockte nicht nur ganze Klassen an, sondern auch interessierte Schüler*innen, die in den Pausen die Gelegenheit nutzten, sich über die Orange Days zu informieren. Besonders erfreulich war das eigenständige Interesse vieler Besucher*innen, die aktiv Nachfragen stellten und sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzten. Zusätzlich sorgten kleine Preise für Begeisterung, die bei der korrekten Beantwortung von Wissensfragen rund um die Thematik vergeben wurden. Die BFWGM 1-1 erklärte abschließend: „Es muss sich was ändern! Die Botschaft muss bei allen ankommen: Wir sagen STOP zur Gewalt an Frauen und Mädchen!“

Berufsbildende Schulen am Museumsdorf Cloppenburg
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