14.04.2025 – Wie kann Deutschlands Landwirtschaft in der EU wettbewerbsfähig bleiben? Wann wird die Bürokratie endlich weniger? Wie können die Subventionen zielgerichteter kleine Höfe unterstützen?
Mehr als 30 junge Landwirte und Landwirtinnen aus der Einjährigen und der Zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft diskutierten mit Robert Gampfer von der EU-Kommission und mit der Organisation Europe Direct Oldenburg über die Zukunft der Landwirtschaft.
Zuerst bekamen die interessierten Schüler*innen Informationen zu GAP (Gemeinsame EU-Agrarpolitik) und dem Green Deal, die sie in Gruppendiskussionen vertieft betrachteten. Anschließend konnten die Jugendlichen in einer Videokonferenz Robert Gampfer, den Politischen Referenten für Landwirtschaft der EU-Kommission, mit ihren Fragen löchern.
Wie die Organisatoren von Europe Direct Oldenburg zusammenfassten, war dies „ein spannendes Austauschformat, um die EU und Nachwuchskräfte aus der Landwirtschaft zusammenzubringen!“
Zum Hintergrund: Europe Direct Oldenburg ist eine lokale Kontaktstelle der EU-Kommission für die Bürger*innen vor Ort. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen der Bevölkerung und EU-Institutionen und bietet Menschen in der Region Informationen, Rat, Hilfe und Antworten auf Fragen rund um die EU. Außerdem fördern ihre Referent*innen lokale Debatten über aktuelle europäische Politik und geben den Menschen vor Ort eine Möglichkeit, Meinungen und Vorschläge an EU-Organe zu übermitteln. In dieser Funktion waren sie schon mehrfach an den BBS am Oldenburg, um die kritischen Auseinandersetzungen der jungen Landwirtinnen und Landwirte mit EU-Themen zu fördern und ihnen zu zeigen, wie sie sich in die politische Diskussion einbringen können.
Fotos: Europe Direct Oldenburg






