10.11.2023 – Um die Zusammenarbeit zwischen den Partnern in der dualen Ausbildung zu stärken, fand kürzlich ein Gesprächskreis an den BBS am Museumsdorf statt. Ausbildungsbetriebe für den Beruf „Industriekaufmann/-frau“ nutzten die Gelegenheit, sich mit den Lehrkräften ihrer Auszubildenden auszutauschen.
Das Team der Berufsschule, angeführt von Teamleiterin Kerstin Aka, stellte den Ausbilder*innen aus unterschiedlichen Industrieunternehmen aktuelle Entwicklungen im Ausbildungsberuf und die speziellen Angebote der Schule vor. Neben der allgemeinen Vorstellung des Industriebereichs an der Schule erläuterten die Lehrkräfte auch die Besonderheiten.
Cornelia Wolke, Ansprechpartnerin für das Programm Ausbildung.plus, stellte sich u.a. Fragen zu diesem Ausbildungsmodell, was am Standort Löningen angeboten wird. Es beinhaltet eine verkürzte Ausbildungsdauer von 2,5 Jahren und eine 1,5jährige Fortbildung zum/zur Geprüften Wirtschaftsfachwirt*in. Letztere steht auch anderen kaufmännischen Auszubildenden offen.
Zudem stellte Lehrer Jonas Kröger die innovative Zusatzqualifikation „Assistenz für Nachhaltigkeitsmanagement“ vor. Dieses zukunftsorientierte Angebot, gemeinsam mit der Oldenburgischen IHK entwickelt, wird erstmalig in diesem Schuljahr angeboten.
Weitere Schwerpunkte setzen die BBS auf internationale Aktivitäten: Maren Sandmann berichtete von ihrem kürzlichen Job-Shadowing an der Lilyfontein School in Südafrika und der langjährigen Partnerschaft mit dem MSC College in East London, Südafrika. Diese Partnerschule hilft bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen in Südafrika, wodurch sie angehenden Industriekaufleuten vierwöchige Auslandspraktika ermöglicht. Auch die internationalen Zusatzqualifikationen, die an der Schule erworben werden können, wurden aufgeführt: das KMK-Fremdsprachenzertifikat, die Zusatzqualifikation zur IHK-Fachkraft Im- und Export sowie die Zusatzqualifikation zu Kaufleuten für internationale Geschäftstätigkeit
Ergänzend erläuterte Kerstin Aka die Praxismodule, die in die schulische Ausbildung integriert sind. Durch Fachvorträge von Ausbildungsunternehmen und Betriebsbesichtigungen fördern sie die Verknüpfung von Theorie und Praxis.
Ein weiteres zentrales Thema war die Neuordnung der Rahmenrichtlinien. Dabei wurden die Anpassungen im schulischen Lehrplan und die Auswirkungen auf die Abschlussprüfungen gemeinsam diskutiert. Der Austausch endete mit einer offenen Gesprächsrunde, in der die Teilnehmenden Ideen und Herausforderungen teilen konnten.
Teamleiterin Kerstin Aka zeigte sich im Anschluss erfreut über den intensiven Dialog und die Vernetzung mit den Ausbildungsbetrieben. „Die duale Ausbildung erfordert eine enge Abstimmung zwischen Berufsschule und Betrieb“, erklärte Aka. „Unsere Gesprächskreise fördern diese Lernortkooperation und sind ein wichtiger Beitrag, um die Auszubildenden optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.“







