IHK-Fach­kraft Im- und Export (alt)

IHK-Fach­kraft Im- und Export

ZUSATZQUALIFIKATION


Exper­ten für die Regi­on

Die immer mehr zuneh­men­de euro­pa­wei­te und welt­wei­te Ver­flech­tung der Wirt­schafts­be­zie­hun­gen, u.a., bedingt durch eine zuneh­men­de Dif­fe­ren­zie­rung und Aus­la­ge­rung von ein­zel­nen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, erfor­dert in den Unter­neh­men Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mit fun­dier­ten Kennt­nis­sen in den Geschäfts­be­rei­chen Außen­wirt­schaft und Export­ma­nage­ment. Die dafür not­wen­di­gen Grund­la­gen wer­den in Koope­ra­ti­on mit der IHK Olden­burg durch die­se Zusatz­aus­bil­dung ver­mit­telt. Im Unter­richt wer­den typi­sche Situa­tio­nen und Bei­spiel­fäl­le aus der Pra­xis des Aus­lands­ge­schäfts bear­bei­tet. Auf die­se Wei­se wer­den Sie auf den Ein­satz im Im- und Export vor­be­rei­tet.

Ziel­grup­pe

Der modu­lar auf­ge­bau­te Lehr­gang rich­tet sich an kauf­män­ni­sche Aus­zu­bil­den­de, die eine Tätig­keit im Im- und Export anstre­ben. Das durch die­se Zusatz­aus­bil­dung erlern­te Spe­zi­al­wis­sen eröff­net neue Tätig­keits­fel­der, ver­bes­sert die beruf­li­chen Auf­stiegs­chan­cen und öff­net neue Per­spek­ti­ven auf dem Arbeits­markt. Der Zer­ti­fi­kats­lehr­gang ist Bau­stein im Rah­men der Zusatz­aus­bil­dung zur/zum „Kauffrau/Kaufmann für inter­na­tio­na­le Geschäfts­tä­tig­keit“.

Im Anschluss an die­sen Lehr­gang besteht die Mög­lich­keit, bei Vor­lie­gen der not­wen­di­gen Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen bei der IHK den wei­ter­füh­ren­den Lehr­gang „Fachkaufmann/Fachkauffrau für Außen­wirt­schaft“ mit IHK-Prü­­fung zu absol­vie­ren.

Inhal­te der Zusatz­aus­bil­dung

Modul I: Pra­xis des Aus­lands­ge­schäfts (40 Stun­den)

Moti­ve und Zie­le des Außen­han­dels
Infor­ma­ti­ons­quel­len für eine Markt­be­ur­tei­lung des Außen­han­dels
Kri­te­ri­en der Markt­be­ur­tei­lung
Kun­den­su­che im Aus­land
For­men der Prä­senz auf Aus­lands­märk­ten
Vor- und Nach­tei­le der Ver­triebs­for­men im Aus­land
Recht­li­che Grund­la­gen des Aus­lands­ge­schäfts
UN-Kauf­­recht
Durch­führ­bar­keits­prü­fun­gen von Aus­lands­ge­schäf­ten
Kal­ku­la­tio­nen beim Export
Betrieb­li­che Abwick­lung des Aus­lands­ge­schäfts

Modul II: Inter­na­tio­na­les Mar­ke­ting (48 Stun­den)

Grund­la­gen des inter­na­tio­na­len Mar­ke­tings
Grund­stra­te­gi­en einer Inter­na­tio­na­li­sie­rung
Not­wen­di­ge betrieb­li­che Vor­aus­set­zun­gen
Inter­kul­tu­rel­les Agie­ren
Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung im Im- und Export­ge­schäft
Produkt‑, Preis‑, Dis­­tri­bu­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ana­ly­se beim Im- und Export

Modul III: Ver­fah­ren des Im- und Exports von Waren und Dienst­leis­tun­gen (48 Stun­den)

Zoll­recht
Außen­wirt­schafts­recht
Ver­bo­te und Beschrän­kun­gen im Waren­ver­kehr
Zoll­recht­li­che Bestim­mun­gen für Waren nach dem Zoll­ko­dex
Über­füh­rung von Waren in den zoll- und steu­er­recht­li­chen Ver­kehr
Abwick­lung von Ein­fuhr­ge­schäf­ten
Berech­nung von Ein­fuhr­ab­ga­ben
Über­füh­rung von Waren in das Aus­fuhr­ver­fah­ren
Abwick­lung von Aus­fuhr­ge­schäf­ten

Zer­ti­fi­kats­be­din­gun­gen

Am Ende eines jeden Moduls wird durch die IHK eine Abschluss­ar­beit durch­ge­führt. Vor­aus­set­zung für das Gesamt­zer­ti­fi­kat „IHK-Fach­kraft für Im- und Export“ ist die 80-pro­­zen­­ti­ge Anwe­sen­heit am Lehr­gang und das Bestehen der drei Leis­tungs­nach­wei­se.

Kos­ten des Lehr­gan­ges

Für Aus­zu­bil­den­de, die Schü­ler der Berufs­bil­den­den Schu­le am Muse­ums­dorf sind, fal­len kei­ne Lehr­gangs­ge­büh­ren an. Aus­wär­ti­ge Aus­zu­bil­den­de und bereits aus­ge­bil­de­te Arbeit­neh­mer wen­den sich bit­te an das Sekre­ta­ri­at der Berufs­bil­den­den Schu­le.

Für alle Teil­neh­mer fal­len für die jewei­li­gen Teil­prü­fun­gen der IHK und für das Gesamt­zer­ti­fi­kat der IHK ent­spre­chen­de Prü­­fungs- und Zer­ti­fi­ka­ti­ons­kos­ten an. Die genau­en Gebüh­ren und der genaue zeit­li­che Ablauf wer­den auf einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung vor Beginn der Maß­nah­me, zu der alle Inter­es­sier­ten ein­ge­la­den wer­den, bekannt­ge­ge­ben.

Ablauf der Zusatz­aus­bil­dung

Zu Beginn eines jeden Schul­jah­res star­tet an der BBS am Muse­ums­dorf der Unter­richt für die­se Zusatz­aus­bil­dung. Die Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me ist auf ca. 1½ Jah­re ange­legt und läuft par­al­lel zur Berufs­aus­bil­dung, wobei es neben Unter­richt­zei­ten am spä­ten Nach­mit­tag bzw. am Abend auch Ter­mi­ne am Sams­tag­vor­mit­tag geben wird.

Vor­tei­le die­ser Zusatz­aus­bil­dung

Für Aus­zu­bil­den­de:
► Ver­bes­se­rung der Arbeits­markt­chan­cen
► Spe­zi­al­wis­sen eröff­net neue Tätig­keits­fel­der
► bes­se­re Über­nah­me­chan­cen
► bes­se­re beruf­li­che Auf­stiegs­chan­cen

Für Aus­bil­dungs­be­trie­be:
► hohe Qua­li­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­ter
► fle­xi­ble­re Ein­satz­mög­lich­kei­ten
► jun­ge Mit­ar­bei­ter mit brei­tem Spe­zi­al­wis­sen, die für einen Ein­satz im Aus­land geeig­net sind

 

Anmel­de­for­mu­lar

 

Ansprech­part­ner
Für Bera­tung und Rück­fra­gen ste­hen Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung:

Wer­ner von der Hei­de
Koor­di­na­tor Wirt­schaft und Ver­wal­tung
Tele­fon 04471/9222–17
werner.heide.von.der@bbsam.eu

Kai von Oesen
Pro­jekt­lei­ter
Tele­fon 04471/9222–0
international@bbsam.de