Fach­schu­le Sozi­al­päd­ago­gik

Fach­schu­le Sozi­al­päd­ago­gik


Berufs­bild und Zweck die­ses Schul­an­ge­bots

Die Fach­schu­le für Sozi­al­päd­ago­gik qua­li­fi­ziert die Schü­le­rin­nen und Schü­ler für eine selb­stän­di­ge und eigen­ver­ant­wort­li­che Tätig­keit in Kin­der­ta­ges­stät­ten, Ein­rich­tun­gen der Kin­der- und Jugend­hil­fe und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen. Mit Bestehen der Abschluss­prü­fung wird die Berech­ti­gung erwor­ben, die Berufs­be­zeich­nung „Staat­lich aner­kann­te® Erzieher(in)“ zu füh­ren. Gleich­zei­tig wird mit dem beruf­li­chen Abschluss die Fach­hoch­schul­rei­fe erwor­ben.

Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen

In die Fach­schu­le kann auf­ge­nom­men wer­den, wer die Aus­bil­dung zur/zum Staat­lich geprüfte/n Sozi­al­päd­ago­gi­schen Assistentin/Sozialpädagogischen Assis­ten­ten mit einem Noten­durch­schnitt von min­des­tens 3,0 in den Lern­be­rei­chen Theo­rie und Pra­xis sowie im Unter­richts­fach Deutsch/Kommunikation abge­schlos­sen hat, eine ande­re gleich­wer­ti­ge ein­schlä­gi­ge Berufs­aus­bil­dung nach­weist oder das beruf­li­che Gym­na­si­um (Schwer­punkt Sozi­al­päd­ago­gik) erfolg­reich abge­schlos­sen hat und nach­träg­lich 600 Pra­xis­stun­den in einer ein­schlä­gi­gen Ein­rich­tung nach­weist (alter­na­tiv: FSJ / BUF­Di).

Dau­er

Der Bil­dungs­gang dau­ert zwei Jah­re, umfasst die Klas­sen I und II und glie­dert sich in die theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Aus­bil­dung. Die Aus­bil­dung beginnt jeweils mit dem neu­en Schul­jahr nach den Som­mer­fe­ri­en.

Unter­richts­fä­cher

Der berufs­über­grei­fen­de Lern­be­reich:

► Deutsch/Kommunikation
► Fremdsprache/Kommunikation
► Poli­tik
► Natur­wis­sen­schaf­ten
► Mathe­ma­tik
► Reli­gi­on

Der berufs­be­zo­ge­ne Lern­be­reich Theo­rie:

Klas­se 1
► Ent­wick­lung pro­fes­sio­nel­ler Per­spek­ti­ven
► Diver­si­tät und Inklu­si­on
► Pro­fes­sio­nel­le Gestal­tung von Bil­dungs­pro­zes­sen I
► Pro­fes­sio­nel­le Ent­wick­lungs- und Bil­dungs­be­glei­tung
► Päd­ago­gi­sche Arbeit mit Grup­pen
► Optio­na­le Lern­an­ge­bo­te

Klas­se 2
► Netz­werk­ar­beit und Qua­li­täts­ent­wick­lung
► Indi­vi­du­el­le Lebens­la­gen
► Pro­fes­sio­nel­le Gestal­tung von Bil­dungs­pro­zes­sen II
► Erzie­hungs- und Bil­dungs­part­ner­schaf­ten
► Optio­na­le Lern­an­ge­bo­te

Der berufs­be­zo­ge­ne Lern­be­reich Pra­xis:

► Refle­xi­on der prak­ti­schen Aus­bil­dung

Beson­der­hei­ten

Es wird eine prak­ti­sche Aus­bil­dung in geeig­ne­ten sozi­al­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen durch­ge­führt. Die Dau­er beträgt 600 Zeit­stun­den. Die Leis­tun­gen die­ser prak­ti­schen Aus­bil­dung wer­den von den betreu­en­den Lehr­kräf­ten bewer­tet und in einer Note im Modul — Pra­xis zusam­men­ge­fasst.

Schul­ab­schluss

Der zwei­jäh­ri­ge Bil­dungs­gang endet mit einer Abschluss­prü­fung. Die schrift­li­che Prü­fung erfolgt in dem Fach Deutsch/Kommunikation und in zwei berufs­be­zo­ge­nen Modu­len. Davon wird eine Prü­fungs­leis­tung als Fach­ar­beit erstellt. Außer­dem gibt es eine prak­ti­sche Prü­fung in dem berufs­be­zo­ge­nen Lern­be­reich Pra­xis.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss der Aus­bil­dung sind die Absolventen/Absolventinnen berech­tigt, in sozi­al­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen Lei­tungs­funk­tio­nen zu über­neh­men.
Die Absol­ven­ten errei­chen das Niveau mit der Stu­fe 6 nach dem Deut­schen Qua­li­fi­ka­ti­ons­rah­men (DQR) und Euro­päi­schen Qua­li­fi­ka­ti­ons­rah­men (EQR).

Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen

Es wer­den fol­gen­de Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen ange­bo­ten:

► Übungs­leit­er­schein
► Medi­en­pass
► Reli­gi­ons­päd­ago­gi­sches Grund­se­mi­nar
► Qua­li­fi­ka­ti­on Nied­rig­seil­gar­ten
► Ers­te Hil­fe für das Kind
► Krip­pen­päd­ago­gik
► Film­klap­pe
► Balu und Du