Berufs­fach­schu­le Haus­wirt­schaft und Pfle­ge

Berufs­fach­schu­le Haus­wirt­schaft und Pfle­ge


Berufs­bild und Zweck die­ses Schul­an­ge­bots

Mit die­sem Schul­an­ge­bot wer­den die zwei Berufs­be­rei­che Haus­wirt­schaft und Pfle­ge ange­spro­chen. Die beruf­li­che Zukunft könn­te spä­ter die Füh­rung eines Haus­halts sein. Häu­fig han­delt es sich dabei um den Haus­halt von Men­schen, die wegen einer Krank­heit oder ihres Alters den Haus­halt selbst nicht orga­ni­sie­ren kön­nen. In die­ser Lebens­si­tua­ti­on benö­ti­gen die Betrof­fe­nen außer­dem häu­fig pfle­ge­ri­sche Hil­fe. Manch­mal geht es auch um die Betreu­ung kran­ker und pfle­ge­be­dürf­ti­ger Kin­der. In die­ser Berufs­fach­schu­le erhält man eine Grund­bil­dung zur Bewäl­ti­gung die­ser recht unter­schied­li­chen Tätig­kei­ten.

Nach erfolg­rei­chem Besuch die­ser Berufs­fach­schu­le kann man den hier ein­ge­schla­ge­nen Berufs­weg mit einer Aus­bil­dung zum/zur Haus­wirt­schaf­ter/-in fort­set­zen. Die drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung ver­kürzt sich dann in der Regel auf zwei Jah­re. Es ist aber auch mög­lich den Schul­be­such fort­zu­set­zen und die Klas­se zwei der Berufs­fach­schu­le Ernäh­rung, Haus­wirt­schaft und Pfle­ge zu besu­chen.

Dau­er

Die Aus­bil­dung dau­ert ein Jahr. Sie beginnt jeweils mit dem neu­en Schul­jahr nach den Som­mer­fe­ri­en.

Beson­der­hei­ten

Wäh­rend des Schul­jah­res wird ein Prak­ti­kum von min­des­tens 160 Stun­den in geeig­ne­ten Betrie­ben durch­ge­führt. Hier­für kom­men Ein­rich­tun­gen in Fra­ge, in denen Men­schen ver­sorgt und betreut wer­den.

Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen

Für die Auf­nah­me in die Schul­form ist der Haupt­schul­ab­schluss erfor­der­lich.

Der berufs­über­grei­fen­de Lern­be­reich

Deutsch/Kommunikation
Englisch/Kommunikation
Sport
Reli­gi­on
Poli­tik

Der berufs­bil­den­de Lern­be­reich — Theo­rie und Pra­xis

LF 1: Die Berufs­aus­bil­dung mit­ge­stal­ten
LF 2: Grund­le­gen­de Ver­sor­gungs­leis­tun­gen erbrin­gen
LF 3: Aus­ge­wähl­te Ver­sor­gungs­leis­tun­gen erbrin­gen und ver­glei­chen
LF 4: Kom­ple­xe Ver­sor­gungs­leis­tun­gen erbrin­gen

Schul­ab­schluss

Auf dem Zeug­nis ste­hen die Durch­schnitts­no­ten (gerun­det, ohne Stel­len nach dem Kom­ma) der drei Lern­be­rei­che:
► Berufs­über­grei­fen­der Lern­be­reich
► Berufs­be­zo­ge­ner Lern­be­reich Theo­rie
► Berufs­be­zo­ge­ner Lern­be­reich Pra­xis
Der Durch­schnitt wird unter Berück­sich­ti­gung der Stun­den­an­tei­le berech­net.
Unter der Gesamt­no­te für einen Lern­be­reich ste­hen außer­dem die zuge­hö­ri­gen Ein­zel­no­ten aus den Unter­richts­fä­chern bzw. Lern­fel­dern.

Erfolg­rei­cher Abschluss

► min­des­tens Note 4 „aus­rei­chend“ in den drei Lern­be­rei­chen
► maxi­mal zwei Noten 5 „man­gel­haft“ in den Unter­richts­fä­chern oder Lern­fel­dern oder nicht mehr als eine Note 6 „unge­nü­gend“

Mit dem erfolg­rei­chen Besuch erwer­ben die Schü­ler den Sekun­darab­schluss I – Haupt­schul­ab­schluss. Das Abschluss­zeug­nis ermög­licht den Ein­tritt in das 2. Jahr der Berufs­aus­bil­dung in dem gewähl­ten Schwer­punkt. Für den Über­gang in Klas­se 2 der BFH ist ein Noten­durch­schnitt von min­des­tens 3,0 erfor­der­lich. Mit dem erfolg­rei­chen Besuch der Klas­se 2 erhält die Schü­le­rin / der Schü­ler den Sekun­darab­schluss I – Real­schul­ab­schluss. Wenn in der BFH2 die erfor­der­li­chen Leistun­gen nach­ge­wie­sen wer­den, kann auch der Erwei­ter­te Sekun­darab­schluss I erwor­ben wer­den. Die Aus­bil­dung schließt mit einer schrift­li­chen und prak­ti­schen Prü­fung ab.