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AusbildungPlus an der BBSaM in Löningen

 

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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auch als Umschulungsmaßnahme möglich

 

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Ausbildung in der Ergotherapie erfolgreich gestartet
Donnerstag, 17. November 2016

20161117_ergot_small.jpgVor wenigen Wochen war der Welt-Ergotherapie-Tag. Die BBS am Museumsdorf ist der einzige Bildungsanbieter im Landkreis Cloppenburg, der eine Ausbildung zum Ergotherapeuten anbietet. Maria Witte ist die zuständige Studiendirektorin an der BBS und nimmt Stellung zu dieser Berufsausbildung.

FRAGE: Ergotherapie hätten wir an der BBS am Museumsdorf eigentlich nicht erwartet.

WITTE: Ja. Viele denken da eher nicht an Gesundheit und Pflege, aber in diesem Berufsbereich haben wir inzwischen etwa 500 Schüler. Dieser Bereich wurde von uns in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Neben der Altenpflege, der Pflegeassistenz und der Berufsschule für medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte haben wir nun auch die Ergotherapie.

FRAGE: Seit wann bilden Sie denn in der Ergotherapie aus?

WITTE: Wir haben gerade erst angefangen. Seit August ist diese Berufsfachschule bei uns im Haus. Es ist eine dreijährige Ausbildung und wir haben mit 23 Schülerinnen begonnen.

FRAGE: Handelt es sich um eine duale Ausbildung?

WITTE: Nein. Der Berufsabschluss wird am Ende von der Schule ausgestellt. Es handelt sich hier nicht um die Berufsschule, sondern um eine Berufsfachschule. Das schließt aber die Berufspraxis nicht aus. Um praktische Erfahrungen zu sammeln, absolvieren die Schüler in den drei Jahren verschiedene Praktika.

FRAGE: Wo finden denn diese Praktika statt?

WITTE: Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Grundvoraussetzung für ein Praktikum ist selbstverständlich die Betreuung durch eine ergotherapeutische Fachkraft. Infrage kommen also Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Praxen. Wir unterstützen natürlich bei der Vermittlung solcher Praktikumsplätze.

FRAGE: Und wie sind die beruflichen Perspektiven?

WITTE: Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Nachfrage nach ergotherapeutischer Hilfe zunehmen. Älter werdende Menschen leiden manchmal an Beeinträchtigungen bei der körperlichen und geistigen Beweglichkeit. Ergotherapeuten trainieren mit ihren Patienten z. B. Bewegungs- und Verhaltensmuster mit dem Ziel, eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die beruflichen Perspektiven sind also durchaus gut. Das gilt auch für unsere Region.