INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN

  • 16.01.2017
    Berufliche Gymnasien in Cloppenburg
    Ort: BBS Technik, Lankumer Feldweg, Beginn 19.30 Uhr
  • 23.01.2017
    Berufliche Vollzeitschulen an der BBS am Museumsdorf
    Ort: BBS am Museumsdorf, Museumstr. 14 - 16
    Beginn 18.30 Uhr - Schwerpunkte Pflege, Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Gastronomie, Agrarwirtschaft
    Beginn 19.30 Uhr - Schwerpunkt Wirtschaft/Verwaltung

AusbildungPlus an der BBSaM in Löningen

 

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

ZERTIFIZIERUNG PFLEGE

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auch als Umschulungsmaßnahme möglich

 

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Selbstbehauptung für Mädchen
Sonntag, 29. September 2013

2013_09_selbstbehauptung-gruppe_small.jpg„Ich wusste gar nicht, dass ich so laut schreien kann!“, kommentierte eine Schülerin das Selbstbehauptungstraining vom 24.-26. September 2013 an der BBS am Museumsdorf. Dieses Training wurde vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta in Kooperation mit dem Pro-Aktiv-Center (PACE) des Caritas-Sozialwerkes Cloppenburg (CSW) und der Sozialpädagogin Anne Mutscher (Sozialpädagogin beim CSW im Programm Bildung- und Teilhabe an den BBS) gestaltet. An dem Training nahmen insgesamt 19 Mädchen der Schulen im Alter von 15-18 Jahren teil.

Ziel des Selbstbehauptungstrainings ist es, das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken. Die statistischen Zahlen belegen, dass junge Mädchen deutlich häufiger Opfer von Gewalttaten werden als Jungen, insbesondere bei den Sexualstraftaten. Studien zu dieser Thematik zeigen,  dass der  entscheidende Faktor Opfer zu werden, mangelndes Selbstbewusstsein ist.

Am ersten Tag sammelten die  Mädchen  im theoretischen Teil Erfahrungen über ihre Wahrnehmung von Grenzverletzungen, über ihren Mut und ihre Stärke und über den Umgang mit Konflikten und Ängsten. Diplompädagogin Anne Bröring von PACE dazu: „Die Mädchen sollen sich ihrer Stärken und der damit verbundenen Wehrhaftigkeit bewusst werden und diese im Notfall einsetzen können.“ „Das bedeutet, dass Mädchen auch mal „laut werden“ können oder notfalls zuschlagen müssen, um sich selbst zu verteidigen und ihre persönlichen Grenzen abzustecken“ erläutert Anne Mutscher an der BBS. Beiden ist wichtig, dass es nicht darum gehen soll, die neuesten Kampftechniken zu lernen, sondern Rüstzeug in der „Notwehr“ zu bekommen, um Gefahrensituationen besser einzuschätzen, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und entsprechend zu handeln.

Eine der ersten Aufgaben im Training war, klar und deutlich in  der Gruppe „Nein“ zu rufen, noch besser laut herauszuschreien. Kriminaloberkommissar Heiner Kreßmann (Beauftragter für Kriminalprävention) merkt an: „Für viele Mädchen ist es gar nicht so leicht und bedarf einiger Übung, ein lautes „Nein“ zu artikulieren. Dieses Wort „Nein“ zieht sich dann wie ein roter Leitfaden durch das gesamte Training.“ Im praktischen Teil erklärten die Polizeikommissare Bernd Pauly und Jonas Strickling (Trainer für Einsatzbezogene Selbstverteidigung) den Mädchen einfache, aber sehr wirkungsvolle Abwehrtechniken. So haben die Mädchen neben einem festen Stand und dem Lösen von Griffen, z.B. beim Festhalten der Hand,  auch einfache Schlagtechniken und das „richtige Zutreten“ zur Abwehr gelernt.