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25 Unternehmen gegen BBS- Schließung
Freitag, 27. April 2012

Alle wichtigen Löninger Firmen und viele Handwerksbetriebe unterschreiben offenen Breif an Landrat Eveslage • MT, 25.04.2012 • Löningen (ws). In einem offenen Brief an den Cloppenburger Landrat Hans Eveslage protestieren die 25 wichtigsten und größten Löninger Unternehmen, Handwerksbetriebe und alle drei Banken mit tausenden Mitarbeitern massiv gegen die drohende Schließung der Berufsbildenden Schule „BBS“ am Weldemannsweg in Löningen.

Das von einem vierköpfigen Ausschuss vorbereitete Protestschreiben haben innerhalb nicht einmal einer Woche die Inhaber oder Geschäftsführer der „großen Vier“, Remmers, SchneFrost, Graepel und MEG sowie u.a. Schmücker, Willen Logistics, Thiel, Labetzke, EverIT, Imbusch und etliche Handwerksbetriebe wie Hubert Willoh oder Thomes unterzeichnet.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen dabei die aus Sicht der Unternehmen völlig falsche Entscheidung und die mangelnde Beteiligung der betroffenen Unternehmen: „Ohne eine Anhörung und Einbeziehung der Unternehmen vor Ort wurde anscheinend mit eindeutiger Zielrichtung in den Arbeitskreisen diskutiert“, heißt es in dem Schreiben.
Es sei eine Vorentscheidung getroffen worden, dass der Standort Friesoythe ausgebaut und die Schließung der Löninger Außenstelle unmittelbar bevorstehe.Sie seien bestürzt, dass die etablierte und in ihrer Ausbildungsleistung anerkannte BBS-Außenstelle von der Schließung bedroht sei, so die Unternehmer.

In einer Region mit dynamisch wachsender Wirtschaft und hoher Ausbildungsbereitschaft scheine die Kreisverwaltung die Lage „drastisch anders einzuschätzen als die Wirtschaft und deren Vertretungen“, kritisieren die Unterzeichner. In den Mittelpunkt ihres Protestes haben die Unternehmens-Verantwortlichen eine Reihe von Argumenten gestellt, die klar gegen eine Schließung sprächen. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels sei es umso befremdlicher, dass die mit hoher Anerkennung bedachte sehr gute Arbeit mit den Schwerpunkten wirtschaftliche Ausbildung und betriebswirtschaftliche EDV als regionalem Angebot zurückgefahren werde.

„Die Schüler und die Unternehmen sind mit dem schulischen Angebot zufrieden und bewerten die Schule mit guten Noten“, wird als weiteres wichtiges Argument ins Feld geführt. Zudem gebe es im Umkreis von Löningen eine Vielzahl von Unternehmen, die deutlich über ihrem Bedarf ausbildeten und insofern eine große Anzahl von Auszubildenden beschäftigten.

Gleichzeitig wird in dem offenen Brief auf die gute Ausrüstung der Schule in der Informationstechnik verwiesen, die von den Unternehmen auch zur Weiterbildung genutzt werde. Die Betriebe fordern die Verantwortlichen dazu auf, ihre bisherige Haltung grundlegend zu ändern:„Statt den Standort durch reduzierte bzw. nicht erweiterte Angebote ausbluten zu lassen, sollte aktiv über die Nutzung auf Grundlage der vorhandenen Qualifikationen nachgedacht werden“. Es gebe genügend Möglichkeiten, die Schule zu halten. So könnten Unterrichtsschwerpunkte in Löningen gesetzt oder einer der Fachbereiche komplett hierher verlegt werden. In dem Schreiben wird zudem kritisiert, dass bereits heute nicht alle interessierten Schüler aufgenommen würden. So gebe es zurzeit 24 bestätigte Anmeldungen und elf Ablehnungen für Löninger Schüler an der BBS.